Schmerzmittelkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein zur schnellen Linderung akuter leichter bis mäßig starker Schmerzen. Effektiv bei Migräne und Spannungskopfschmerzen. Geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Neuralgin Schmerztabletten
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgeschrieben!
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Neuralgin® Schmerztabletten 250 mg / 200 mg / 50 mg. Anwendungsgebiete: Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre zur Behandlung: von akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen; der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura; von akuten Spannungskopfschmerzen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Wirkstoffe:
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2026
Unsere Tipps & Informationen zu Neuralgin Schmerztabletten
Effektive Hilfe bei Kopf- und Gliederschmerzen
Viele Menschen kennen das Gefühl von plötzlich auftretenden Kopfschmerzen, sei es ein dumpfer Spannungskopfschmerz oder eine quälende Migräne. Auch Gliederschmerzen können den Alltag erheblich beeinträchtigen und die Konzentration mindern. Neuralgin Schmerztabletten bieten eine bewährte Lösung, um diese Beschwerden schnell und zuverlässig zu lindern und so das persönliche Wohlbefinden wiederherzustellen. Die speziell entwickelte Schmerzmittelkombination hilft Ihnen dabei, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Sie
Diese bewährte Rezeptur stammt von der Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH, einem erfahrenen Hersteller im Bereich der Arzneimittel.
Die intelligente Wirkstoffkombination
Das Geheimnis der schnellen und starken Wirkung von Neuralgin Schmerztabletten liegt in ihrer einzigartigen Zusammensetzung. Sie vereinen die beiden bewährten Schmerz-Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol. Diese sind sorgsam aufeinander abgestimmt und entfalten ihre schmerzstillenden Eigenschaften synergistisch. Die Zugabe von Coffein ist ein entscheidender Faktor, da es die schmerzlindernde Wirkung zusätzlich verstärkt und beschleunigt. Diese spezielle Kombination ermöglicht eine rasche Linderung der Beschwerden und macht Neuralgin zu einer effektiven Wahl bei verschiedenen Schmerzarten.
Ihre Vorteile der Neuralgin Schmerztabletten im Überblick
Richtige Anwendung für schnelle Linderung
Für eine optimale Wirkung nehmen Sie die Neuralgin Schmerztabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, die mindestens 43 kg wiegen, können als Einzeldosis 1 bis 2 Tabletten einnehmen. Sollte eine erneute Einnahme erforderlich sein, halten Sie einen Abstand von 4 bis 8 Stunden ein. Bitte überschreiten Sie dabei niemals die Tageshöchstdosis von 6 Tabletten.
Hinweise bezüglich der Anwendung
Bei dauerhafter Einnahme können Kopfschmerzen auftreten, die zu einer fortgesetzten Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Neuralgin Schmerztabletten häufig unter Kopfschmerzen leiden. Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln birgt zudem das Risiko einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen. Bei Vorerkrankungen der Leber oder Nieren sowie beim Gilbert-Syndrom ist die Dosis gegebenenfalls zu vermindern oder das Dosisintervall zu verlängern. Hier ist es ratsam, Rücksprache mit einem Arzt zu halten.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:         - Kopfschmerzen         - Zahnschmerzen         - Regelschmerzen – Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase – Spannungskopfschmerzen
Dosierung und Anwendungshinweise:
Jugendliche ab 12 Jahren (ab 43 kg Körpergewicht) und Erwachsene 1-2 Tabletten 1-3 mal täglich im Abstand von 4-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Oder: Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Hör-/ Sehstörungen und Verwirrtheitszuständen. Am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung und am 3. Tag zum Leberkoma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
        - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
        - Magen- oder Darmdurchbruch, auch in der Vorgeschichte
– Erhöhte Blutungsneigung
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Herzrhythmusstörungen
– Herzschwäche
– Angstzustände
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
– Neigung zu Gichtanfällen
– Schilddrüsenüberfunktion
– Alkoholmissbrauch
– Bevorstehende Operation
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Durchfälle
        - Sodbrennen
        - Bauchschmerzen
        - Magenschleimhautentzündung
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Nervosität
– Delirium (Verwirrtheit)
– Schlaflosigkeit
– Schläfrigkeit
– Zittern
– Hörstörungen
– Tinnitus (Ohrgeräusche)
– Sehstörungen
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
– Pulsbeschleunigung
– Herzklopfen
– Blutgerinnungsstörung
– Blutungen, wie:
        - Nasenbluten
        - Zahnfleischbluten
        - Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Acetylsalicylsäure | 250 mg |
| Wirkstoff | Paracetamol | 200 mg |
| Wirkstoff | Coffein | 50 mg |
| Hilfsstoff | Aluminiumoxid | + |
| Hilfsstoff | Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff | Maisstärke | + |
| Hilfsstoff | Maisstärke, vorverkleistert | + |
| Hilfsstoff | Rizinusöl, hydriert | + |
Wirkungsweise:
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Acetylsalicylsäure: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.
Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Coffein: Der Wirkstoff wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt er bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt er eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt werden.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
– Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: PFLEGER, Bamberg, www.dr-pfleger.deBearbeitungsstand: 14.06.2021




























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