Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Haut.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Loceryl Creme
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Loceryl Creme. Wirkstoff: Amorolfin. Anwendungsgebiete: Hautmykosen, verursacht durch Dermatophyten (z.B. Tinea pedis [Fußmykose, Athlete’s foot], Tinea inguinalis, Tinea corporis) oder kutane Candidosen. Warnhinweis: Enthält Stearylalkohol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2024
Unsere Tipps & Informationen zum Artikel Loceryl Creme
Starke Hilfe gegen Haut- und Fußpilz
Schuppen an der Fußsohle, weißlich aufgequollene Stellen oder gerötete Haut, besonders in den Zehenzwischenräumen – all das können Symptome für Fußpilz sein. Häufig gesellt sich unbehandelt recht schnell ein unangenehmes Jucken oder Brennen zur Aufzählung der Symptome dazu. Pilzerkrankungen der Haut sind schon längst kein Tabuthema mehr. Sie übertragen sich im menschlichen Miteinander, sind dadurch verbreitet, aber gut therapierbar. Die Loceryl Creme mit dem Wirkstoff Amorolfin
Die Loceryl Creme wird von der Firma Galderma Laboratorium GmbH hergestellt.
Starker 3-in-1 Effekt gegen Fußpilz
Loceryl Creme ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen auf der Haut. Der enthaltende Wirkstoff Amorolfin zählt zu den Antimykotika mit breitem Wirkungsspektrum. Loceryl ist daher bei Pilzerkrankungen auf der Haut unterschiedlichster Genese wirksam. Der Hersteller definiert bei Fußpilz eine Heilungsrate 80-90% bei sachgerechter Anwendung. Das hochwirksame Amorolfin wirkt schnell und effektiv und kann die Hautregeneration unterstützen.
Ihre Vorteile
Wie wende ich Loceryl Creme richtig an?
Sofern vom behandelndem Arzt nicht anders verordnet, wird die Loceryl Creme einmal täglich auf die befallenen Hautpartien aufgetragen. Optimal verteilen Sie die Creme abends vor dem Schlafengehen auf der sauberen Haut. Pilzerkrankungen können sehr hartnäckig sein. Daher wird empfohlen, die Behandlung nicht nur bis zur Heilung, sondern einige Tage darüber hinaus ohne Unterbrechung fortzusetzen. Im Allgemeinen wird mindestens 2 Wochen behandelt und sollte ohne ärztliche Empfehlung nicht länger als 6 Wochen dauern. Die Behandlungsdauer variiert nach Pilzart und dem Ort der Infektion. Bitte konsultieren Sie einen Arzt, wenn die Symptome unklar sind, sich nicht bessern oder sogar verschlimmern.
Gibt es ergänzende Produkte?
Neben der Creme gibt es noch den Loceryl Nagellack, der bei Nagelpilzerkrankungen Anwendung findet. Wie die Creme enthält der Nagellack ebenfalls den Wirkstoff Amorolfin. Soweit nicht anders verordnet, wird der Nagellack 1mal wöchentlich in der Regel über einen Zeitraum von mindestens 6 bis 7 Monaten auf den erkrankten Nagel aufgetragen. Bei Pilzbefall von Nagel und Haut ist es sinnvoll und notwendig, Nagellack und Creme kombiniert anzuwenden.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Pilzinfektionen mit Fadenpilzen (Dermatophyten), wie:         - Pilzinfektionen der Haut         - Pilzinfektionen in den Körperfalten         - Fußpilz – Pilzinfektionen der Haut mit Hefepilzen
Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene eine ausreichende Menge 1-mal täglich abends Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendung sollte nach Abklingen der Symptome noch einige Tage fortgesetzt werden. Allgemeine Behandlungsdauer: mindestens 2 und maximal 6 Wochen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Amorolfin hydrochlorid | 2,79 mg |
| Wirkstoff | Amorolfin | 2,5 mg |
| Hilfsstoff | Stearylalkohol | 50 mg |
| Hilfsstoff | Vaselin, weißes | + |
| Hilfsstoff | Paraffin, dickflüssiges | + |
| Hilfsstoff | Polyoxyethylen (40) monostearat | + |
| Hilfsstoff | Carbomer 934 P | + |
| Hilfsstoff | Phenoxyethanol | + |
| Hilfsstoff | Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | + |
| Hilfsstoff | Dinatrium edetat-2-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Wasser, gereinigtes | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger – die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: GALDERMA LABORATORIUM, Düsseldorf, www.galderma.deBearbeitungsstand: 17.09.2020






















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