Ibuprofen Saft für Kinder zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Mit Erdbeersahne-Geschmack. Einfache Dosierung mit Applikationsspritze.
Gebrauchsinformationen zum Artikel IBU-ratiopharm Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgeschrieben!
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
IBU-ratiopharm® Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml. Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber. Warnhinweis: Arzneimittel enthält Saccharose, Glucose, Polypropylenglycol und weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro ml Sirup, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2026
Unsere Tipps & Informationen zum IBU-ratiopharm 4% Fiebersaft für Kinder
Effektive Hilfe bei Fieber und Schmerzen
Wenn Kinder Schmerzen haben oder Fieber bekommen, ist das für die ganze Familie eine Belastung. Gerade die Kleinsten leiden oft unter Erkältungen, die mit Kopf- und Gliederschmerzen einhergehen können. In solchen Momenten ist es wichtig, ein zuverlässiges Arzneimittel zur Hand zu haben, das wirksam ist und gleichzeitig von Kindern gut angenommen wird. IBU-ratiopharm 4% Fiebersaft für Kinder ist ein solches Mittel, das speziell zur Linderung dieser Beschwerden entwickelt wurde.
Dieses Arzneimittel wird von der ratiopharm GmbH angeboten, einem erfahrenen Hersteller im Pharmabereich.
Kindgerechte Formulierung für einfache Anwendung
IBU-ratiopharm 4% Fiebersaft für Kinder enthält den bewährten Wirkstoff Ibuprofen in einer Konzentration von 40 mg/ml. Ibuprofen ist bekannt für seine schmerzlindernden und fiebersenkenden Eigenschaften. Ein besonderer Vorteil dieses Saftes ist der leckere Erdbeersahne-Geschmack, der die Einnahme für Kinder deutlich erleichtert. Zudem ist der Fiebersaft frei von Laktose, Gluten und Alkohol, was ihn für viele Kinder gut verträglich macht und zusätzliche Sorgen bei Unverträglichkeiten nimmt.
Ihre Vorteile der IBU-ratiopharm 4% Fiebersaft für Kinder im Überblick
Richtige Anwendung für Ihr Kind
Schütteln Sie die Flasche vor jedem Gebrauch kräftig. Öffnen Sie die Flasche, indem Sie den Verschluss nach unten drücken und ihn gleichzeitig in Pfeilrichtung drehen. Führen Sie die beiliegende Spritze fest in den Flaschenhals ein. Drehen Sie die Flasche zum Füllen der Spritze auf den Kopf. Halten Sie die Spritze fest und ziehen Sie den Kolben sachte nach unten, um den Sirup bis zur gewünschten Markierung aufzuziehen. Drehen Sie die Flasche wieder um und ziehen Sie die Spritze vorsichtig aus dem Flaschenhals. Um Ihrem Kind das Arzneimittel zu verabreichen, legen Sie das Ende der Spritze in den Mund des Kindes und drücken Sie den Kolben langsam, um ein leichtes Schlucken zu ermöglichen. Nach Gebrauch den Deckel fest zuschrauben und die Spritze sorgfältig mit warmem Wasser reinigen. Die Dosierung erfolgt abhängig vom Körpergewicht bzw. Alter. Zwischen den Einzeldosen sollte ein Abstand von mindestens 6 Stunden liegen. Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen, den Fiebersaft während einer Mahlzeit einzunehmen.
Wichtige Hinweise bezüglich der Anwendung
Wenden Sie IBU-ratiopharm 4% Fiebersaft für Kinder ohne ärztlichen Rat nicht länger an, als in der Packungsbeilage vorgegeben ist. Die Anwendung bei Kindern unter 7 kg (6 Monaten) wird nicht empfohlen. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht zusammen mit Kaffee, Schwarz- oder Grüntee ein, da dies die Ibuprofen-Aufnahme beeinträchtigen kann. Das Produkt ist nur zur kurzzeitigen Anwendung bestimmt. Wenn Ihre Beschwerden trotz Anwendung anhalten, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Das Arzneimittel enthält Saccharose, Glucose und Polypropylenglycol.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:         - Kopfschmerzen         - Zahnschmerzen         - Regelschmerzen – Fieber
Dosierung und Anwendungshinweise:
Kleinkinder von 1-3 Jahren
(mit 10-15 kg Körpergewicht) 2,5 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Kinder von 3-6 Jahren
(mit 16-19 kg Körpergewicht) 3,75 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Kinder von 6-9 Jahren
(mit 20-29 kg Körpergewicht) 5 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Kinder von 9-12 Jahren
(mit 30-39 kg Körpergewicht) 7,5 ml 1-3 mal täglich im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
(über 40 kg Körpergewicht) 5-10 ml 1-4 mal täglich
(max. 30 ml pro Tag) im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Erwachsene das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen anwenden. Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage anwenden. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
– Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Magen-Darm-Beschwerden
– Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
        - Morbus Crohn
        - Colitis ulcerosa
– Blutbildungsstörungen
– Bluthochdruck
– Herzschwäche
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
        - Lupus erythematodes
        - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
– Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
– Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden
– Windpocken
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Sodbrennen
        - Blähungen
        - Durchfälle
        - Verstopfung
        - Bauchschmerzen
        - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
        - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
        - Magenschleimhautentzündung
        - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schlaflosigkeit
– Reizbarkeit
– Erregung
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Hautausschlag
        - Juckreiz
– Anfälle von Atemnot
– Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Ibuprofen | 200 mg |
| Hilfsstoff | Saccharose | 1000 mg |
| Hilfsstoff | Glucose | 450 mg |
| Hilfsstoff | Xanthan gummi | + |
| Hilfsstoff | Polysorbat 80 | + |
| Hilfsstoff | Citronensäure monohydrat | + |
| Hilfsstoff | Kalium sorbat | + |
| Hilfsstoff | Saccharin natrium | + |
| Hilfsstoff | Erdbeer-Sahne-Aroma | + |
| Hilfsstoff | Aromastoffe, natürlich, naturidentisch | + |
| Hilfsstoff | Propylenglycol | 15 mg |
| Hilfsstoff | Triacetin | + |
| Hilfsstoff | Natriumchlorid | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 900000 | + |
| Hilfsstoff | Natriumhydrogencarbonat | + |
| Hilfsstoff | Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung | + |
| Hilfsstoff | Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | + |
| Hilfsstoff | Wasser, gereinigtes | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
– Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Handelsformen:
Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.deBearbeitungsstand: 13.12.2022
































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